Jagdhornbläser
So alt wie die Jagd ist auch die Verwendung von Hilfsmitteln zur Verständigung der Jäger untereinander. Im Laufe der Jahrhunderte wurden nicht nur die Instrumente verfeinert, sondern auch Ihr Einsatz kultiviert und erweitert. So entstand eine Tradition der jagdlichen Musik. Sie ruft zur Jagd, begleitet und beschließt diese. Jagdhörner geben dem gesellschaftlichen Beisammensein und Festen würdigen Rahmen und so wie sie dem erlegten Wild Ehre bezeugen sind sie auch der letzte Gruß für einen lieben Waidkameraden.
Die Jagdhornbläsergruppe der Hegegemeinschaft Schwarzenfeld wurde im Jahr 1951 gegründet.
Die Gründerväter waren Friedrich Boch, Karl Röhl, Emil Kallmünzer und Hans Putzer.
Erster Hornmeister war Friedrich Boch. Friedrich Boch leitete die Gruppe von 1951 an. Aus Alters- und Gesundheitsgründen gab er die Leitung 1986 ab. Er wurde zum Ehrenhornmeister ernannt.
1986 übernahm die Leitung der Bläsergruppe Friedrich Bertram. Friedrich Bertram war der zweite Hornmeister der Jagdhornbläser. 10 Jahre wurde die Bläsergruppe durch ihn geführt. Aus beruflichen Gründen musste er sein Amt 1996 abgeben.
1996 übernahm Gundolf Streit die Leitung der Bläsergruppe als dritter Hornmeister. Unter der Leitung von Gundolf Streit wuchs die Bläsergruppe durch intensive Nachwuchsarbeit auf eine stattliche Stärke von 27 Jagdhornbläsern heran. 2011 konnte die Gruppe ihr 60 jähriges Bestehen mit einem großen Landkreisbläsertreffen im Schloßpark in Schwarzenfeld feiern.
2018 übernahm Ursula Nückel die Bläsergruppe als vierte Hornmeisterin und wurde ab 2024 durch Michael Baumann als Bläserobmann in der Führung unterstützt. Gemeinsam mit Ilona Baumann wurde 2024 ein neuer Grundkurs ins Leben gerufen mit derzeit 18 engagierten Nachwuchsbläsern.
Aktuell zählt die Bläsergruppe insgesamt 35 (17 Altbläser) aktive Bläser.
2026 begehen die Jagdhornbläser Schwarzenfeld Ihr 75-jähriges Bestehen
